CM Network e.V.

PROGRAMM


09:30 – 10:00

Welcome Snack

10:00 – 10:20 

Begrüßung und Einführung in das Thema der Veranstaltung

Moderation: Tobias Vogel, Universität St. Gallen, Schweiz

10:20 – 11:00 

Towards a standards based Enterprise Service Architecture

Rüdiger Bachmann, SAP AG, Walldorf

Service-orientierte Architekturen (SOA) sind kein grundsätzlich neues Konzept. Basierend auf Web-services versprechen sie jedoch ein hohes Maß an Interoperabilität und einen erleichterten Zugang zu Integrationsfragestellungen und Umsetzungen von Geschäftsprozessen. In den Softwarefirmen gipfelt dies in den jeweiligen eigenen Ausprägungen von SOAs, die diese Versprechen auf der Basis von Technologie- und Industriestandards umsetzen sollen. Die resultierenden Problemfelder und Herausforderungen mit deren Bewältigung man heute und zukünftig konfrontiert wird sollen in diesem Vortrag aus der Perspektive eines Vertreters der Industrie, der SAP AG geschildert werden.

11:00 – 11:20 

Kaffeepause

11:20 – 12:00 

Wo bleibt der Nutzer? Ansätze zur Benutzerinteraktion in Service-orientierten Architekturen

Constantin Walter, Universität Karlsruhe (TH)

Als maßgebliche Treiber serviceorientierter Architekturen werden oftmals die Automatisierung von B2B-Beziehungen und die einfache Integration heterogener Anwendungen genannt. Aber ob in weitläufigen B2B-Szenarien oder im Rahmen von EAI-Projekten - auch in IT-Systemen der Zukunft wird die Schnittstelle zum menschlichen Benutzer eine natürliche Systemgrenze darstellen, die es nicht aus den Augen zu verlieren gilt. Dieser Beitrag will sowohl konzeptionell als auch praktisch demonstrieren, wie sich Benutzerinteraktion und rein systemseitige Aktivitäten innerhalb einer serviceorientierten Plattform miteinander verzahnen lassen. Als Ansatz wird eine prozessgetriebene Vorgehensweise gewählt. Für die praktische Umsetzung wird die Verwendung von BEA Weblogic erörtert.

12:00 – 12:40 

Identity Management - erfolgskritischer Dienst in einer SOA

Christian Emig, Universität Karlsruhe (TH)

Die IT-Welt ist im Begriff, sich zu verändern. Nicht mehr die Anwendungssysteme stehen im Mittelpunkt, sondern die Geschäftsprozesse der Unternehmen. Dadurch ist eine Änderung des Denkens und der Referenzmodelle in der Softwareentwicklung unerlässlich: Die Fachfunktionalität monolithischer Systeme wird in geschäftsrelevanten, in sich abgeschlossenen Einheiten modularisiert und als Dienstleistung zur Verfügung gestellt. Serviceorientierte Architekturen (SOA) als Weiterentwicklung der bisherigen Anwendungslandschaft und als Integrationsplattform stellen die Basistechnologie dar, um diese Evolution zu begleiten. Für eine dienstorientierte Integration von Fachfunktionalität in einer SOA ist eine effiziente und effektive Identitäts- und Rechteverwaltung eine elementare Voraussetzung. Der Vortrag soll darstellen, welche Anforderungen an Identitäts- und Rechteverwaltung in einem Unternehmen gestellt werden und wie eine SOA-kompatible Lösung aussehen könnte. Im Besonderen wird mit AIMS ein Framework dargestellt, das die Fragestellungen im Feld der Rechteaggregierung voranbringt

12:40 – 14:00 

gemeinsames Mittagessen

14:00 – 14:40 

SOA im eGovernment - Anwendungs-beispiele aus der öffentlichen Verwaltung

Markus Woll, IT-Innovationszentrum der Saarländischen Landesverwaltung

Ziel des eGovernment-Vorhabens der Saarländischen Landesregierung ist die durchgängige und möglichst medienbruchfreie Unterstützung von Verwaltungsprozessen, beginnend bei der Anfrage des Bürgers über das Internet, über die Sachbearbeitung in einer Behörde, bis zur Antwort bzw. Bescheiderteilung. Mit Hilfe von SOA Konzepten soll die Lücke zu den einzelnen Fachverfahren auf Basis einer übergreifenden Prozesssteuerung geschlossen werden. Zur Anbindung der Plattform an die so genannte eGovernment-Plattform (Portal und Integrationsplattform ) kommen i.d.R. Web Services zum Einsatz. Der Vortrag beginnt mit einer Einführung in das Themengebiet eGovernment, wobei auf die Bestrebungen der öffentlichen Verwaltung hinsichtlich der Definition eines gemeinsamen Standards als Basis für eine Interoperabilität der einzelnen Verwaltungsverfahren (z.B. SAGA, OSCI, Verwaltungs-PKI, ...) besonders eingegangen wird.  Weitherhin stellt der Vortrag die zugrundeliegende Infrastruktur, die Prozesse und die Service-Orchestrierungen vor. Aus konzeptioneller, architektonischer Perspektive wird über die Erfahrungen bezüglich Schneidung und Granularität von Services berichtet und die Schichten der Anwendungen erläutert.

14:40 – 15:20 

SOA in der Praxis - Erfahrungen und Probleme

Lars Schubert, ORACLE Deutschland GmbH

(statt "Serviceorientierung in Bankenplattformen", FIDUCIA IT AG, Karlsruhe)
15:20 – 15:40 

Kaffeepause

15:40 – 16:20 

Business Process Outsourcing und SOA - Ausblick in die Zukunft

Oliver Bruns, Progeon Ltd., Brno / Tschechien

Beim Business Process Outsourcing (BPO) wird ein ganzer Unternehmensprozess an ein Drittunternehmen ausgelagert. Meist handelt es sich dabei um Prozesse, die nur unmittelbar mit der Wertschöpfung des Unternehmens verbunden sind. Als Beispiele können Unterstützungsprozesse aus dem Bereich HR-Management, Payroll-Processing oder Transaktions-Banking genannt werden. Im Rahmen des Vortrags wird das Potential von Business Process Outsourcing an einem konkreten Projekt aufgezeigt, wobei auf den Roll-out eines Outsourcing Vorhabens besonders eingegangen wird. Abschliessend wird diskutiert, wie SOA-Konzepte in Zukunft neue Gestaltungsmöglichkeiten zur Umsetzung von BPO Projekten eröffnen.

ab 16:20

Abschluss der Veranstaltung mit anschließendem Umtrunk